Es klingt nach Standard, aber man muss es immer wieder sagen: Ohne eine stringente Zielgruppen-Ausrichtung wird keine Kampagne im Internet funktionieren. Dank exaktem Monitoring, Keywords und Selektionsmethoden können Streuverluste im Vergleich zu Printmedien fast ausgeschlossen werden.
Andererseits kann eine Web-Kampagne auch zu zigtausend irrelevanten Klicks führen, wenn sie den falschen Kontakten angezeigt wird. Machen Sie daher Ihre Hausaufgaben und richten Sie alle Aktivitäten stringent an der Zielgruppe aus. Prämie, Sprache, Preis, Look & Feel, Keywords, Medienauswahl - alles zusammen sorgt dafür, dass Sie bei den richtigen Personen für Aufmerksamkeit sorgen. Und das werden Sie letztendlich an Ihrer Conversion Rate sehen!
Online-Marketing kann längst nicht mehr als ein Kanal betrachtet werden. Es gibt E-Mailings, Display-Werbung, Affiliate-Marketing, und natürlich sind gerade die Social Media aktuell das Pferd, auf das alle setzen. Dabei haben alle Bereiche ihre Vorteile.
Während E-Mail traditionell eher ein Push-Medium ist, sind Social Media Pull-Instrumente. Eine erfolgreiche Abo-Marketing-Kampagne setzt möglichst alle Möglichkeiten ihrem Charakter entsprechend ein.
Besonders E-Mail, Social Media und Affiliate-Marketing müssen als Kanäle mit unterschiedlicher Ansprache, Zielsetzung und Involvement verstanden werden. Über eine Crossmedia-Strategie kann eine integrierte und nachhaltige Marketing-Kampagne für alle Online-Segmente entwickelt werden, über die Sie Ihr Abo-Marketing direkt oder indirekt steigern können.
Das Internet ist schnell und aktuell. Wer im Netz surft, erwartet das heutzutage. Achten Sie daher ganz besonders darauf, dass Ihre Abo-Marketing-Kampagne nicht Schnee von gestern ist.
Halten Sie Ihre Werbebanner immer auf dem neusten Stand: Preise und die abgebildeten Cover sollten aktuell sein. Wer will schon eine Zeitung mit dem Hochzeitsfoto eines Promis bestellen, der längst wieder geschieden ist?
Auch saisonale Kampagnen kommen im Internet gut an. Passen Sie Ihre Designs farblich ruhig an die Jahreszeit an. Auch die Headline kann einen saisonalen Bezug bekommen. Speziell zu Weihnachten darf eine entsprechende Aktion natürlich nicht fehlen. Tauschen Sie außerdem regelmäßig die Prämien aus. Damit geben Sie auch ihren Werbepartnern einen Grund, Ihre Kampagne noch einmal zu pushen!
Sie haben erfolgreich neue Mini-Abo-Kunden per Lead-Generierung gewonnen? Glückwunsch! Dann lassen Sie diese neuen Kontakte nicht alleine.
Immerhin haben diese Menschen ein generelles Interesse an ihrem Produkt gezeigt. Selbst wenn einige Prämienjäger darunter gewesen sein sollten, mit dem Mini-Abo hatten Sie immerhin die Möglichkeit, ihr Produkt zu präsentieren. Jetzt können Sie noch weitere Überzeugungsarbeit leisten. Schließlich soll man das Eisen schmieden, solange es heiß ist.
Sie können beispielsweise vor Ablauf des Mini-Abos ein so genanntes Wandlungsmailing an die Abonnenten verschicken. Bieten Sie darin für den jeweiligen Titel ein Abo mit einer längeren Laufzeit an. Das kann ein Jahres- oder Halbjahres-Abo sein, aber selbst mit einem 3-Monats-Abo haben Sie den Neukunden erst einmal an Ihr Produkt gebunden.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, mit Vergünstigungen wie kostenlosem Postversand oder Rabatten zu locken, umso besser. Halten Sie das Mailing ansonsten eher schlicht. Zwar bietet sich hier auch Cross-Selling, also die Platzierung ähnlicher Titel an, diese sollten aber eher bescheiden auftreten.
Ein Mini-Abo ist nicht unbedingt eine günstige Angelegenheit für den Verlag: Das Abo wird zwar bezahlt, aber oft deutlich unter dem normalen Heftpreis verkauft. Dazu kommen Media- und Agenturkosten und die Prämien schlagen mit Einkaufspreis und Versand noch doppelt zu Buche.
Gerade weil die Investition relativ hoch ist, ist die Conversion Rate umso wichtiger: Aus den Mini-Abo-Kunden sollen möglichst viele Jahresabonnenten werden. Dem stehen die vielen Prämienjäger im Weg. Was passiert also, wenn man die Prämie einfach weg lässt? Dann bleiben nur noch die Menschen übrig, die sich tatsächlich für das Themenspektrum der Zeitschrift interessieren! Ganz ohne Anreiz geht es natürlich auch nicht, darum bieten Sie am besten ein kostenloses Mini-Abo an. Dafür ohne Prämie.
Für die Verlage rechnet sich das im Normalfall. Denn durch die Einsparung der Prämie fällt ein Großteil der Kosten weg, wodurch das Gratis-Angebot refinanziert werden kann. Sie haben also die gleichen Kosten, aber eine bessere Conversion Rate. Außerdem bieten sich hier die bereits erwähnten Tools zur Kundenbindung geradezu an: Kostenlos-Abo + Wandlungs-Mailing = Eine unschlagbare Kombination!
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