08. Januar 2018

Programmatic Ads versus AdWords:
Let's get ready to rumble

Immer wieder fragen uns Kunden, warum sie auf Programmatic Ads setzen sollen, wenn sie doch bereits im Google Display Network (GDN) aktiv bieten. Da wir wirklich häufig auf die Ansicht stoßen, dass entweder das GDN gleichzusetzen sei mit Programmatic Marketing, oder aber, dass die beiden Kanäle konkurrieren, beschäftigen wir uns heute damit, die beiden Display Kanäle zu erklären. Zeit, die beiden in den Ring zu schicken.


Programmatic Ads vs AdWords

RUNDE 1: Was kann das GDN?

Das Google Display Network ist historisch aus dem Google Search Bereich gewachsen. Mit dem GDN bietet Google AdWords Werbungtreibenden die Möglichkeit, über ein etabliertes SEA-Tool in die Welt der Display Ads einzutauchen. Es stehen unterschiedliche Anzeigenformate zur Verfügung, die durch gezieltes Targeting auf Google Partnerseiten und Apps (Ad Network) ausgespielt werden. Diese Funktionen führen allerdings auch dazu, an dieser Stelle bereits mit dem Programmatic-Vergleich anzusetzen.



RUNDE 2: Was für Vorteile bringt Programmatic Marketing?

Wir drücken es so aus: Programmatic setzt da an, wo das GDN nicht weiter kommt. Was beim GDN im ersten Grundgedanken "nur" ein Zusatz zum Google Search war, wird mit der Programmatic-Software auf das nächste Level gehoben. Im Gegensatz zum einfachen Ad Network, bedienen wir uns im Programmatic an einer automatisierten Media Buying Platform mit einem unglaublich großen Inventar an Ad Networks, Ad Exchanges und der Möglichkeit, Private Deals direkt mit den Publishern abzuschließen.


Die Targeting Optionen sind umfangreicher als im GDN und man erhält einen detailierten Einblick in die Zielgruppe, welcher die Ads bereits ausgespielt wurden. Mit den InMarket Audiences (Kaufinteressen der User), den Website Categories, 3rd Party Daten und den Custom Audiences, stehen dem Marketer präzise Targeting-Möglichkeiten zur Verfügung, die ganz nebenbei auch noch sehr genau und Device-Orientiert ausgespielt werden können. Damit verfügt Programmatic über riesiges Inventar an Zielgruppen, die man bis ins kleinste Detail herunter brechen kann.



RUNDE 3: What else is left?

GOOGLE DISPLAY NETWORK
  • ist ein Media Buying Network
  • abhängig von Google Daten
  • bid adjustment hängt ca. 2-3 Stunden zurück
PROGRAMMATIC
  • ist eine Technologie, die mit unterschiedlichen Plattformen, z.B. DSP, SSP oder DMP genutzt werden kann
  • kann auch 2nd und 3rd party data nutzen
  • real time bid adjustment



RUNDE 4: Who wins the fight?

Wenn beides richtig genutzt wird: Der Kunde! Das Google Display Netzwerk ist ein hervorragendes Tool, welches alle Basis-Zielgruppenausrichtungen unterstützt. Geht es darum, im Detail ziel- und tagesgenau auszurichten und verhaltensbezogene Daten auszulesen, ist eindeutig Programmatic der Sieger. Das GDN eignet sich beispielsweise hervorragend für das Branding und bei der korrekten Anwendung eines Attributionsmodells, können beide Kanäle erfolgsversprechend gemeinsam genutzt werden.


Am Ende geht es nicht darum, welche Quelle die meisten Conversions bringt. Sondern darum, dass Sie als Kunde die meisten Conversions erzielen.


Sie haben hierzu oder zu der Implementierung eines Attributionsmodells fragen?










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